Holocaust-Gedenken: Deutscher Fotograf stellt im UN-Hauptquartier aus

New York (dpa) – Großformatige Bilder von Holocaust-Überlebenden des deutschen Fotografen Luigi Toscano sind seit Montag im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York zu sehen.

Die Ausstellung «Survivors, Victims, Perpetrators» (Überlebende, Opfer, Täter), die gemeinsam mit der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin organisiert wurde, ist bis zum 28. Februar im Eingangsbereich des Gebäudes der UN-Vollversammlung angesetzt.

„Um ganz ehrlich zu sein: Ich kann’s noch gar nicht fassen, ich hab New York im Kopf, aber so richtig realisieren kann ich das gerade gar nicht“, sagte Toscano, der in den vergangenen drei Jahren rund um die Welt mehr als 200 Holocaust-Überlebende fotografiert hat, der Deutschen Presse-Agentur. „Mir war es wichtig, nicht nur die jüdischen Opfer zu porträtieren, sondern alle, die vom Holocaust betroffen waren – sei es die Sinti und Roma, sei es die politisch Verfolgten, Homosexuellen, oder Zwangsarbeiter.“

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Mit den Bildern will Toscano aufklären und erinnern. Denn, „wenn man die Vergangenheit vergisst, ist man verdammt, sie zu wiederholen.“


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