Penser et enseigner la Shoah

Auf Einladung des Mémorial de la Shoah in Paris hatte ich am 27. Und 28. Mai 2018 Gelegenheit, an dem Programm „Penser et enseigner la Shoah“ mitzuwirken. Das Seminar richtete sich an 30 Lehrerinnen und Lehrer aus Italien, denen im Rahmen des interessanten und dichtgestrickten Programms ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu unterschiedlichen Aspekten des Holocaust, seiner Vorgeschichte und der Erinnerung an die Verbrechen gegeben wurde. Im Rahmen dieser Fortbildungsveranstaltung habe ich einen Vortrag zur Nürnberger Rassegesetzgebung und deren Auswirkungen gehalten. Der Vortrag zog eine lebhafte Diskussion nach sich bei der es vor allem um die Vergleichbarkeit der italienischen Rassengesetzgebung von 1938 mit den Nürnberger Gesetzen ging.

Im Rahmen des Seminars erhielten die Teilnehmer auch Gelegenheit, die Dauerausstellung und die Wand der Namen (Foto 3) anzusehen. Die Wannsee-Konferenz findet hier prominente Erwähnung; obschon zwei der Teilnehmer Wilhelm Stuckart und Eberhard Schöngarth leider fehlen (Foto 1). Die Ausstellung von 2005 thematisiert nicht nur das Schicksal der Juden in Frankreich, sondern auch in Nordafrika (Foto 2).

Dr. Hans-Christian Jasch
[veröffentlicht: 29.05.2018]


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